Ein Blick in die Chronik des Buretheaters

Das Glehner Buretheater ist eine Laienspielgruppe, die in Glehner Mundart Lustspiele und Schwänke aufführt. Gespielt wird im Rhythmus von zwei Jahren jeweils im Herbst, bei Bedarf wird im darauf folgenden Frühjahr nachgespielt. Der Spielort ist in Glehn der ehemalige „Frangensaal“.
Im April 1988 trafen sich auf die Initiative von Hans-Peter Menzen 12 Personen bei ihm zu Hause und beschlossen, die alte Tradition des Theaterspielens in Glehn wieder neu aufleben zu lassen.
Es kamen in kurzer Zeit noch 8 weitere Personen hinzu und im Frühsommer wurde dann mit den Proben begonnen.
Die Spielleitung und den Vorsitz übernahm Hans-Peter Menzen. Für den Bühnenbau sind bis heute die Mitglieder Hubert Rothausen, Kurt Speck, August Öberdörster und Friedrich Türks verantwortlich, sie haben selbstverständlich auch die Kulisse für die erste Aufführung im Herbst 1988 erstellt. So begann im Oktober 1988 die Spielsaison und es kam das erste Stück „König Köbes I.“ in Glehner Mundart auf die Bühne. Das Stück wurde mit großem Erfolg sieben Mal gespielt und musste wegen der großen Nachfrage im Frühjahr 1989 noch drei Mal aufgeführt werden. Seitdem hat das Glehner Buretheater fortlaufend neue Stücke für sein begeistertes Publikum gespielt:

1988 „König Köbes I.“ - 7 Vorstellungen im Herbst und 3 Vorstellungen im Frühjahr 1989
1989 „Tante Trina“ - 13 Vorstellungen im Herbst
1991 „Mit Küchenbenutzung“ – 12 Vorstellungen im Herbst
1993 „ob jode Noberschaff“ - 17 Vorstellungen im Herbst, davon einmal in Neu-Gartzweiler
1995 „Zemmer ze hann“ - 16 Vorstellungen im Herbst
1997 „dr` Wahlkrampf“ - 14 Vorstellungen im Herbst

1998 kam es zum ersten Mal zu einer Umbesetzung im Vorstand des Buretheaters. Hans-Peter Menzen trat vom Vorsitz zurück, blieb den Theaterfreunden aber als Spielleiter erhalten. Den Vorsitz des Buretheater übernahm Friedrich Türks.

1999 „Jedöns om Burehof!“ - 14 Vorstellungen im Herbst und 5 im Frühjahr 2000
2001 „Et blitt wie et eß“ - 15 Vorstellungen im Herbst.

Im Dezember 2001 zog sich Hans-Peter Menzen ganz aus dem Buretheater zurück. Die Spielleitung übernahm Martina Heuser die schon seit 1999 Menzen in dieser Funktion unterstützt hat.

2003 „Die verdexte vollmonndneit “ - 13 Vorstellungen im Herbst und 8 im Frühjahr 2004

2005 „Julius kann et net loote“ - 14 Vorstellungen im Herbst und weitere 8 im Frühjahr 2006

Die Stadt Korschenbroich hat die Anmietung des Frangensaales zum 30. November 2006 gekündigt. Um ein Weiterspielen zu gewährleisten, mietete das Glehner Buretheater, unterstützt durch einige Glehner Sponsoren, ab 01. Januar 2007 den Frangensaal an und konnte somit für viele weitere Jahre den Saal für Glehn erhalten. Der Saal wird von diesem Zeitpunkt an weiter wie bisher für Feiern und sonstige Veranstaltungen nun vom Glehner Buretheater vermietet.

Im Laufe des Jahres 2007 wurde der Frangensaal mit vereinten Kräften auf Vordermann gebracht. Es wurde ein komplett neuer Holzboden eingezogen, sowie weite Bereiche der Theke erneuert. Unter anderem wurde in die Theke eine festinstallierte Zapfanlge eingebaut, so dass bei Veranstaltungen keine Leihanlage mehr besorgt werden muss. Ebenso Schaffte man einen Teil der Tische neu an.

2007 „Palaaver enn d’r kruenewietschaff“ - 12 Vostellungen im Herbst und weitere 12 im Frühjahr 2008
Bei diesem Theaterstück arbeitete das Buretheater erstmals mit einer Doppelbühne. Zwischen dem 1. und dem 2. Akt wird die Wirtschaft in der das Stück spielt von "alt" auf "neu" umgebaut.

2009 "Em Farrhuus ess jet loss" - 12 Vorstellungen im Herbst und weitere 12 im Frühjahr 2010.

Das Glehner Buretheater hat zur Zeit 44 Mitglieder